Von Feanors Tod, einer der eindrücklichsten
Elben
In Mittelerde angekommen kam es zu dem ersten Kampf von Morgoths Heer
gegen Feanor, die zweite Schlacht in den Kriegen von Beleriand, Dagor-nuin-Giliath,
die Schlacht unter Sternen. Feanors Schar siegte. Aber wie Feanor nun
einmal war, brannte der Hass in ihm unermesslich weiter und er drang
weit an der Spitze seiner Leute immer weiter Richtung Angband vor, von
dem er damals noch nichts wusste. Er wurde von Saurons Mächten
umzingelt, unter anderem von Balrogs. Feanor stand ganz alleine, dachte
aber nicht ans Aufgeben. Der Fürst der Balrogs, Gothmog, schlug
Feanor zu Boden. Seine Söhne, die sich gerade noch bis zu ihm durchschlagen
konnten, schlugen die Balrogs zurück. Feanor war jedoch tödlich
verwundet und starb auf dem Rückzug. Auch hier erkannten noch einmal
alle das ungeheure Feuer, das in ihm gebrannt hatte und eines der schönsten
Passagen im Silmarillion darstellt:
"Dann starb er; doch gab man ihm weder Grab noch Stein, denn so
heiß brannte sein Geist, als er aus ihm wich, dass sein Leib zu
Asche zerfiel und wie Rauch davon geweht wurde; und nie wieder ist seinesgleichen
in Arda erschienen, noch hat sein Geist Mandos Hallen verlassen. So
endete der mächtigste der Noldor, aus dessen Taten ihr höchster
Ruhm und tiefstes Leid erwuchs."
(Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kapitel 13, Von der Rückkehr
der Noldor)