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9.9.04 bis 11.09.04
Abflug nach Sydney, mir kam eine Folter methode in den Sinn. Man lässt
Leute einfach von Zürich nach Sydney fliegen, jedesmal wenn man
ankommt und die Folter opfer nicht reden wollen, schickt man sie wieder
zurück. Dabei lässt man normale Leute mit fliegen und versucht
vor allem Sitze in der Economyclass in der Mitte zu kriegen. Dann lässt
man fette Leute und Kinder die die ganze Nacht durch schreien (weil
sie zu blöd sind, sich nicht die Finger in einer Sitzlehne einzuklemmen),
nebenan sitzen. Wichtig ist, dass man die Opfer in Sydney zur Passkontrolle
gehen lässt, ohne sie wissen zu lassen, was in ihrem Koffer denn
alles so eingepackt ist. Das Verhör an der Passkontrolle wird sie
nach 28 stündigen Flug fertig machen. Danach, wenn sie das Gefühl
haben, sie hätten es geschafft, sagt man ihnen dass sie jetzt wieder
zurück nach Zürich müssen. Spätestens jetzt werden
sie alles gestehen.
Habe ein paar nette Leute im Flugzeug getroffen. Patrick, ein Schweizer
der 3 Monate durch Australien reisen wird und 1.90 gros ist und noch
mehr gelitten hat als ich (Die Sitze sind enger als man bei Amnesty
International erlauben sollte). In Frankfurt war es witzig, aus den
Lautsprechern kam die ganze Zeit ein „dog -dog -dog -dog -dog
-dog -dog -Geräusch“, jeder Reisende lief in genau diesem
Takt. Ich versuchte taktlos zu gehen, stellte dann aber fest, dass das
ziemlich schwierig ist. Hi hi, ich vermute mal der Takt war nicht wegen
der Geh-geschgeschwindigkeitsregulierung, sondern ein Test oder so.
Wobei bei den Deutschen weis man nie...Ach ja, reisende haben die Erfahrung
mit der Schweiz immer gleich von sich gegeben: „Ahhh, chocolat,
cheese, Zurich, Mountains, Snow, Army knife, Bern? never heard... “
Die Asiaten kannten noch das Jungfrau Joch (i never saw suisse people
on the joch, harharhar). Als Berner erzählte ich vom „Aare
Brättle“ und sagte, dass sie das Wasser aus der Aare auch
trinken könnten, so sauber sei es (Ja , ich erzählte es der
Frau mit dem schreienden Kind – Rache ist süss). Hier mal
ein Bild aus Singapur mit dem Folter ding:
Schade hatte ich nur kurzen Aufenthalt. Am Flughafen hat es für
Durchreisende gratis Hallenbad, Sauna, Kino, Duschen, Massagen (kosten
aber), saubere Toiletten, Stadtrundfahrten.
Highlight von Singapur nach Sydney waren eindeutig die 2 jungen Singapurer
June und Shiu neben mir. Die haben mich schon nach 1 Stunde zu sich
nach Hause eingeladen. In Sydney angekommen hat es Tony irgendwie nicht
geschafft mich zu finden, so hab ich nach 1.5 Stunden warten beim Meeting
Point ein Taxi genommen und bin zu den Dewicks gefahren. Hier mal ein
Bild meines Zimmers (Keine Heizung, 19 Grad warm):

12.09.2004
In der Schweiz ist es jetzt 1 Uhr morgens, bei uns 9 Uhr. Jet lag? Keine
Ahnung was das ist. Ich schlief ganz normal von 1 Uhr morgens bis 7
Uhr. Obwohl ich gestern den ganzen Tag geschlafen habe. Ich werde mich
in 2 Stunden mit Tony treffen (der mich leider gestern am Flughafen
nicht gefunden hat). Gestern war ich noch in Town Hall (Stadtmitte).
Ich muss mit dem Bus eine halbe Stunde von hier aus fahren. Die Stadtmitte
ist sehr eindrücklich, werde heute Photos davon machen.
Eine kleine Konversation mit der Landlady:
Ich: Do you have spiders in Sydney?
Sie: Yes, a little black spider, she can jump 6 feets and is deadly.
Ich: But she is not aggressiv?
Sie: She is extremly aggressiv. She will kill you, when you are near
her.
Ich: Ou, do you have it sometimes here, in the house?
Sie: No, not so often.
Habe nun Tony getroffen, er hat mir Sydney gezeigt. Hier ein paar Bilder:

Hmm, could be the opera house..., i am not shure ;-) |

Left:the man who wasn't there (Airport).Right:Tourist |
A
bridge to north Sydney, i don't know the name. |

Town Hall, center of Sydney with big shopping area. |
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Ich bin ein richtiger Informatiker. Ich suchte meine Passfotos für
die Schule morgen, ich entdeckte meine Traveller checks, die ich fotografierte,
weil man sich die Nummer merken sollte und es mir zu mühsam erschien
die Nummern aufzuschreiben. Da es aber draussen schon dunkel war, hat
es vom Licht an der Decke immer Schatten im Bild, der Blitz ergab auch
kein gutes Ergebnis. Nach einem enorm komplizierten Verfahren konnte
ich den Schatten von den Checks wegnehmen. Die Nummer wären längst
aufgeschrieben gewesen, dafür hatte meine Methode mehr Anspruch.
;-), Software Entwickler und deren PartnerInnen kennen dieses Vorgehen
sehr gut ;-).
Gestern lies ich "Death Zone - Das Attentat" von Stephen
King fertig. Es hat einen solch tragischen Schluss, John Smith tat mir
richtig leid. Es ist wohl der tragischste Held, wie man sich ihn nur
vorstellen kann. Ein Meisterwerk, dass ich nur empfehlen kann. Leider
ist wie oft bei den Büchern von King. Zu Beginn lässt er einem
die Personen richtig gern bekommen und am ende leiden sie (und man selber
auch ein wenig) unendlich.
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